Kritische Kunstgeschichte Verlagskonzept Zusammenarbeit von Autor und Verlag Marstempelthese
Marstempelthese
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Das Verlagskonzept

Kontakt: Gerhard Straehle, Ländstraße 1, 80538 München, Tel. 089 / 22 54 75 / 21 02 58 99 / E-Mail

Auf dieser Seite wird das Konzept des Verlags beschrieben und erklärt, worin der Unterschied zu einem Dissertationsverlag besteht

- Möglichkeiten eines Kleinverlags
- Unterschied zum Dissertationsverlag
-äußere Form der Publikation
- Autorenhonorar
- Publikation einer Dissertation
- Dissertation und Druckkostenzuschuss
- Publikation im Verlag ‘Kritische Kunstgeschichte’

Wer Wissenschaft treiben will, muss veröffentlichen

   Die Möglichkeiten eines ‘Kleinverlags’ haben sich in den letzten Jahren durch ‘Desktop-Publishing’ und Internet entscheidend verbessert. Deshalb hat das Projekt ‘Kritische Kunstgeschichte’ einen Verlag für wissenschaftliche Literatur gegründet, der aus dem Selbstverlag des Verfassers der ‘Marstempelthese’ hervorging.              

Der Verlag ‘Kritische Kunstgeschichte’ ist kein Dissertationsverlag im herkömmlichen Sinn

   Dissertationsverlage verstehen sich als Dienstleister, die einem Hochschulabsolventen die Herausgabe seiner Arbeit ermöglichen, indem sie dafür vorweg eine Bezahlung verlangen.
   Der Inhalt der publizierten Arbeit ist den Dissertationsverlagen weitgehend gleichgültig, sofern das Thema der Arbeit nur überhaupt ins Verlagsprofil paßt und die Bezahlung stimmt. Das Prädikat einer universitären Abschlußarbeit und die auf den Tisch des Hauses gelegte Summe Geldes genügen dem Dissertationsverlag für die Annahme einer Arbeit.

   Demgegenüber engagiert sich der Verlag ‘Kritische Kunstgeschichte’ auch materiell für eine angenommene Arbeit. Er prüft das eingereichte wissenschaftliche Manuskript ohne Ansehen von Person und Stand.
   Gehen die Vorstellungen von Autor und Verlag in den entscheidenden inhaltlichen Punkten zusammen, übernimmt der Verlag die gesamten Produktions- und Vertriebskosten und der Autor erhält - wie sich das gehört - vom ersten verkauften Exemplar an ein Honorar   (Näheres dazu erfahren Sie unter: Zusammenarbeit von Autor und Verlag)    

Die äußere Form der Publikation

   Eine wissenschaftliche Publikation muß zunächst inhaltlich überzeugen. Gleichzeitig soll das Buch aber auch gefallen.

   Deswegen wurde nach gründlichen Vergleichen mit den Publikationen vieler Dissertationsverlage das PDF-Format für den Druck verworfen.

   Die Bögen des Buches werden im Verlag auf einem A3 - Laserdrucker direkt von der Original-Datei ausgedruckt - jedes Buch ist also ein gestochen scharf gedrucktes Original - und von einer Buchbinderwerkstatt in traditioneller Fadenheftung gebunden (Hardcover).
   Das äußere Format beträgt 25,5 x 18 cm., der innere Satzspiegel (ohne Seitenzahlen) 19,5 x 11,5 cm.
   Dieses Format läßt noch gestalterischen Spielraum zur Integration von Textabbildungen.
   Der Text (Satzspiegel) selbst deckt (im Unterschied zu den vollgedrängten A5-Seiten in den angesprochenen Dissertationspublikationen) den Leser nicht mit einer Bleiwüste zu, sondern lädt ihn durch breite Seitenränder zum Überdenken des Gelesenen ein.

Das Autorenhonorar

   Der Autor erhält ab dem ersten verkauften Exemplar 5% des Verkaufspreises als Autorenhonorar.
   Er erhält ferner ein Freiexemplar des fertigen Buches, und weitere Bücher kann er zu einem um 40% ermäßigten Preis beziehen (zusammen mit dem Autorenhonorar ergibt dies eine Gesamtermäßigung von 45%).

   Der Verlag beliefert auf eigene Kosten die Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main und die Staatsbibliothek München mit je zwei Pflichtexemplaren (diese Pflichtexemplare sind nicht zu verwechseln mit den Exemplaren für die Universitätsbibliotheken; s.u.).
   Der Verlag sorgt für die Aufnahme des Buches in das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB), d.h. das Buch bekommt eine ISB-Nummer und ist überall im Buchhandel erhältlich.

Die Dissertation

   Die Promotionsordnungen der Universitäten - etwa der Universität Marburg (um ein konkretes Beispiel zu nennen) - bieten mehrere Möglichkeiten an, der Publikationspflicht ("... die Dissertation ist ... in angemessener Weise der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wenn ...") Genüge zu leisten.
   Die Verlagsveröffentlichung ist nur eine Weise der Publikation und wird - in unserem Beispiel - in der Marburger Promotionsordnung unter Punkt c) abgehandelt, erscheint also an dritter Stelle.

   In diesem Fall weist der Doktorand nach, daß ein Verleger die Dissertation in einer Mindestauflage von 150 Exemplaren druckt und die Verbreitung der Dissertation über den Buchhandel gewährleistet. Ferner liefert der Doktorand 3 Exemplare seiner gedruckten Dissertation bei der Universitätsbibliothek ab. 

Die eigene Veröffentlichung der Dissertation

   Die eigene Veröffentlichung der Dissertation wird in der Marburger Promotionsordnung unter Punkt a) beschrieben - sie ist also die erste der angebotenen Möglichkeiten, der Publikationspflicht Genüge zu tun.
   Diese Form sieht vor, daß der Doktorand die Produktion einer bestimmten Menge von Exemplaren seiner Dissertation (in Marburg sind es 80 Exemplare) selbst in die Hand nimmt und die aus eigener Tasche finanzierten Exemplare der Universitätsbibliothek zur Verfügung stellt. Diese leitet sie dann an andere Universitäts- und Fachbibliotheken weiter und sorgt so für deren Verbreitung.

Dissertation und Druckkostenzuschuss

   Um die Veröffentlichung von ausgezeichneten (Einser-) Dissertationen unabhängig von der Finanzkraft des Doktoranden und ohne Rücksicht auf schmale Bibliotheksbudgets (die ersten Abnehmer wissenschaftlicher Arbeiten sind Universitätsbibliothen und Institute) zu ermöglichen, gewähren die Universitäten ausgezeichneten Absolventen einen Zuschuss zur Publikation - diese Unterstützung nennt man ‘Druckkostenzuschuss’.
   Kein Hochschulabsolvent wird auf einen Druckkostenzuschuss verzichten, gibt er ihm doch die Möglichkeit, die Dissertation selbstverantwortlich und  unabhängig von einem Verlag zu publizieren.

   Für eine Veröffentlichung im Verlag ‘Kritische Kunstgeschichte’, welcher nur auf den wissenschaftlichen Wert einer Arbeit unabhängig von ihrer Dotierung achtet, spielt das Vorhanden- oder Nicht-Vorhandensein eines Druckkostenzuschusses keine Rolle.

Die Publikation im Verlag ‘Kritische Kunstgeschichte’

   Nachdem der Autor das endgültige Layout des Buches festgelegt und der Verlag die Bögen gedruckt und das Buch gebunden hat, wird die Publikation zunächst ausführlich auf den Seiten dieser Domain - Kritische Kunstgeschichte - vorgestellt.
   Wie das ausschaut zeigen am besten die Seiten zur aktuellen Publikation des Verlages: ‘Die Marstempelthese’.
   (Eine Besprechung des Buches finden Sie in der Juli/August-Ausgabe 2002 von Kunstform)
   Darüber hinaus werden alle in Frage kommenden kunsthistorischen Institute von der Publikation des Buches benachrichtigt (die Auswahl geschieht im Hinblick auf das Thema der Arbeit und in Absprache mit dem Autor).
(siehe hierzu: Zusammenarbeit von Autor und Verlag)
  Weiter werden Informationsmaterialien verschickt (Referenzseiten, Rezensionen des Buches), wobei der Verlag bis zu sieben Freiexemplare für Buchbesprechungen zur Verfügung stellt.
   Endlich wird das Buch aufgrund seiner schönen Ausstattung auch unter Laien und Liebhabern ein Publikum finden.

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